Individuelle Möbel vom Schreiner
Schreiner bezeichnet. Dabei handelt es sich um einen Beruf, der sich aus dem Beruf des Zimmermanns herauskristallisiert hat. Hierbei geht es vor allem um die Arbeit mit bzw. die Verarbeitung von Holz. Doch auch die Oberflächenbehandlung von Holz steht im Vordergrund.
Aufgaben eines Schreiners
Zum Tätigkeitsbereich des Tischlers oder Schreiners gehört allerdings auch die Planung und Realisierung von Möbeln oder Einbauten im Sinne der Holztechnik. In der Vergangenheit war auch der so genannte Ebenist ein verwandter Beruf des Tischlers. Wie jeder Beruf hat auch der Beruf des Tischlers oder Schreiners einen Schutzheiligen. In diesem Fall ist dies der St. Josef. Der Ausführungsort der Tischlerarbeiten ist die Werkstatt des Tischlers, die auch als Tischlerei oder Schreinerei bezeichnet wird.
Schreiner oder Tischler?
Wie oben bereits angedeutet, wird der Beruf des Tischlers regional auch als Schreiner bezeichnet. Je nach Region hat dieses – teilweise sehr alte – Handwerk einen anderen Namen, der auch noch weitere Interpretationen zulässt. Verschiedene Quellen geben aber eine mehr oder weniger eindeutige und einheitliche regionale Verteilung der Benennung an. Demnach wird der Tischler im nördlichen, westlichen und östlichen Raum Deutschlands sowie in Südtirol und in Österreich als Tischler bezeichnet. Im Saarland, im Ruhrgebiet, in Hessen, in Bayern, in Baden-Württemberg und in Rheinland-Pfalz dagegen bezeichnet man den Tischler als Schreiner. Auch hier ist aber jedes Mal der gleiche Beruf gemeint.
Hin und wieder ist es umgangssprachlich auch gebräuchlich, vor allem den Möbeltischler als Schreiner und den so genannten Bautischler als Tischler zu bezeichnen. Dabei leitet sich das Wort bzw. der Begriff „Schreiner“ von Schrein ab (für Truhe, Kiste, Schrank aber auch Sarg, denn mancherorts wurde gerade in der Vergangenheit der Hersteller von Särgen ebenfalls als Schreiner bezeichnet). Doch auch das Wort „Tischler“ hat hier seinen Ursprung und leitet sich von dem Möbelstück „Tisch“ ab. Eine Sonderform ist dagegen der Ebenist, der sich als Kunstschreiner versteht und beispielsweise Deckenelemente und Verzierungen herstellt. Hier erinnert die Arbeit schon stark an das Handwerk des Schnitzens.